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Coronavirus und Trauerfeiern

Coronavirus Bildquelle pixabay.com

Die Ausbreitung des Coronavirus hat die Wirtschaftsbetriebe Ludwigshafen/Rh. in Verbindung mit dem Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis veranlasst eine Informationen zur Durchführung von Trauerfeiern auf den Friedhöfen in Ludwigshafen herauszugeben. Hierbei geht es um die Datenerfassung bei Trauerfeiern.

Hintergrund

Die Regierung, die Bundesländer als auch andere staatlichen Institutionen ergriffen schon einige Schutzmaßnahmen um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Das Ziel ist eine Überlastung des Gesundheitswesen, also insbesondere der Kliniken und Ärzte, zu vermeiden.

Aufgrund der anhaltenden Verbreitung des Coronavirus hat die Stadt Ludwigshafen Richtlinien zur Durchführung für alle öffentlichen Veranstaltungen in einer Allgemeinverfügung festgelegt. Demnach dürfen nur noch öffentliche Veranstaltungen durchgeführt werden, bei denen der Veranstalter sicherstellt und bestätigt, dass diese gemäß den jeweils gültigen und aktuellen Hinweisen und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts durchgeführt werden.

Frisch renovierte Trauerhalle des Friedhofs Ludwigshafen Rheingönheim.
Frisch renovierte Trauerhalle des Friedhofs Ludwigshafen Rheingönheim.

Folgen für Trauerfeiern

Aus dem Mitteilungsblatt vom 10.03.2020 an die umliegenden Bestatter geht folgendes hervor.

Trauerfeiern dürfen bis auf weiteres durchgeführt werden. Jeder Trauergast, der in der Trauerhalle an der Feier teilnimmt, gibt vorher den Mitarbeitern der Friedhofsverwaltung unter Vorlage des Personalausweises personenbezogene Daten bekannt. Dies sind Angaben zu Name, Anschrift, Emailadresse, Telefonnummer und zuständigem Gesundheitsamt. Diese Daten werden an die zuständigen Behörden weitergegeben, sollte eine Infektion mit SARS-CoV-2 im Nachhinein bekannt werden.

Wer diese Angaben nicht machen möchte, wird gebeten, vor der Halle zu warten. Die Teilnahme an der Bestattung des Sarges oder der Beisetzung der Urne im Anschluss steht jedem frei. Am Eingang zur Trauerhalle stehen Desinfektionsmittel, wenn diese verfügbar sind, bereit. Die Türen der Hallen bleiben geöffnet, um eine ausreichende Durchlüftung zu gewährleisten.

Fazit

Wer an einer Trauerfeier auf einem Friedhof in Ludwigshafen teilnehmen möchte, sollte sich früher als bisher auf den Weg machen und seinen Personalausweis dabei haben. Mit Zeitverzögerungen durch die Datenerfassung ist zu rechnen.

Verzichten sie derzeit nicht auf warme Kleidung, da die Hallen zur besseren Belüftung permanent geöffnet sind.

Update 11.03.2020, Ludwigshafen

Es finden keine Trauerfeiern mehr statt (ausgenommen die, die bereits gebucht wurden).

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus werden in den Trauerhallen der Stadt Ludwigshafen mit Ausnahme der bereits gebuchten bis auf Weiteres keine Trauerfeiern mehr durchgeführt. Die Beisetzungen finden statt. Es ist möglich, nach Voranmeldung und Terminvereinbarung von den Verstorbenen Abschied zu nehmen. Das Abschiednehmen ist auf maximal fünf Personen beschränkt.

Quelle

Update 13.03.2020, Bistum Speyer

Es können nur noch Beerdigungen ohne die Feier eines Sterbeamtes stattfinden. Bei den Beerdigungen sind die auch bisher schon üblichen Hygienemaßnahmen (kein Händeschütteln etc.) einzuhalten.

Klären Sie bitte vor Ort, ob seitens der Kommune Trauerfeiern in Leichenhallen durchgeführt werden dürfen. Kirchen können dafür nicht verwendet werden.

Quelle

Update 15.03.2020, Neuhofen

Die Teilnehmerzahl bei Trauerfeiern ist auf 20 Personen begrenzt.

Quelle

diverse Friedhöfe ab dem 16.03.2020

Nachfolgend finden Sie eine nicht abschließende Auflistung einzelner Friedhöfe und die entsprechenden Erlasse, die die verantwortlichen Gemeinden hierzu herausgegeben haben.

Halten Sie Abstand zu anderen Personen. Verwenden sie bei der Eintragung in die Kondolenzliste ihren eigenen Kugelschreiber oder lassen Sie sich vom Friedhofspersonal eintragen. Verzichten Sie so weit als möglich auf Hände schütteln oder Umarmungen.

Wir bitten für diese Maßnahmen um Verständnis. Sie sind im eigenen als auch im Interesse der Bevölkerung zu beachten.

Limburgerhof

Auf dem Friedhof in Limburgerhof ist die Nutzung der Trauerhalle nicht mehr gestattet. Trauerfeiern und Beisetzungen werden weiterhin durchgeführt. Auch ist zwischen den anwesenden Personen, max. 3 zuzügl. Friedhofswärter und Pfarrer, ein Abstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.

Neuhofen

Beisetzungen sind bis auf weiteres nicht öffentlich. Dies bedeutet, dass nur Personen des Verwandtschaftsgrades 1 und 2 zugelassen sind. Diese Anzahl ist so gering als möglich zu halten. Eine Nutzung der Trauerhalle ist nicht gestattet.

Ruheforst DÜW

Der Ruheforst Bad Dürkheim setzt bis auf weiteres alle Trauerfeiern aus. Urnenbeisetzungen finden ohne Anwesenheit von Angehörigen statt. Diese können im Nachgang ans Grab.

Friedhöfe Ludwigshafen

Die Nutzung der Trauerhallen auf den Friedhöfen in Ludwigshafen ist nicht gestattet. Abschiednahmen in den Schauzellen oder die Teilnahme der Angehörigen bei der Kremierung ist nicht möglich.

Nach der Aktualisierung des Landes Rheinland-Pfalz vom 23.03.2020 „Regelungen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus“ dürfen Bestattungen im engsten Familienkreis stattfinden.

Urnenbeisetzungen können auch ausgesetzt oder verschoben werden.

Speyer

Es wird empfohlen von der Nutzung der Trauerhalle (maximal 30 Personen) abzusehen. Es wird kein Einlass gewährt, wenn nicht das „Kontaktformular für Besucherinnen/Besucher von Veranstaltungen bei der Stadt Speyer“ ausgefüllt wurde.

Ausfühliche Informationen sind hier zu finden.

Friedhöfe Mannheim

Eine Abschiednahme für Angehörige ist im Rahmen der Beisetzung direkt am Grab weiterhin für eine Trauergesellschaft von maximal 10 Personen möglich.

Ausfühliche Informationen sind hier zu finden.

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