FAQ

FAQ

Tod, Trauer, Abschied und Bestattung: Nicht nur im Trauerfall haben Menschen Fragen zu diesen Themen. Nachfolgend finden Sie einige wichtige Antworten vorab. Gerne sind wir persönlich für Sie da, wenn Sie mehr wissen möchten.

In Deutschland ist das aufgrund der Friedhofspflicht nicht erlaubt. Einzige Ausnahme: Im Bundesland Bremen kann die Urne unter gewissen Voraussetzungen auch außerhalb des Friedhofs bestattet werden.

Die Höhe der Bestattungskosten richtet sich nach dem Umfang der Beauftragung. Der Bestattungsauftrag setzt sich aus den Leistungen unseres Bestattungshauses sowie dem Aufwand weiterer Dienstleister, wie z. B. dem Floristen und dem Steinmetzbetrieb, zusammen. Hinzu kommen die Gebühren für den Friedhof sowie für die Beurkundungen bei den Ämtern.

Das BGB regelt die Kostentragungspflicht. Demnach obliegt es den bzw. dem Erben, die Kosten der Beerdigung des Erblassers zu tragen. Ist kein Testament vorhanden, gilt hier die gesetzliche Erbfolge. Wenn die Kosten für den Erben nicht zumutbar sind, ist es möglich, Hilfe über das Sozialamt zu beantragen.

In der Regel darf der Verstorbene bis zu 36 Stunden nach Eintritt des Todes zu Hause verbleiben (§ 14 Abs. 1 BestG). Für viele Familien ist die Hausaufbahrung ein wichtiger Teil der Abschiednahme.

Die Todesbescheinigung (Totenschein) wird nach Eintritt des Todes vom Arzt nach einer vorherigen Untersuchung ausgestellt. Sie dient als offizieller Nachweis und ärztliche Bestätigung für den Tod eines Menschen. Wir benötigen diese, um weitere Schritte, wie z. B. die Überführung, zu veranlassen.

Die Sterbeurkunde wird mithilfe des Totenscheins beim Standesamt beantragt. Sie dient als Dokument für den Personenstand des verstorbenen Menschen und wird bundesweit als Nachweis anerkannt. Mit der Vorlage einer Sterbeurkunde ist es möglich, Verträge des Verstorbenen zu kündigen und weitere Regelungen zu veranlassen, z. B. bei den Banken und Versicherungen sowie im Rahmen des digitalen Nachlasses.

Man unterscheidet zwischen der Erd- und der Feuerbestattung https://waechter-bestattungen.de/bestattungsarten/. Häufig werden die Bestattungsarten mit den vielfältigen Möglichkeiten der Beisetzung verwechselt.

Die Urne mit der Asche des Verstorbenen kann auf sehr verschiedene Art und Weise beigesetzt werden, z. B. auch im Rahmen einer Baum- oder Seebestattung. Eine kurze Erläuterung haben wir hier zusammengefasst.

Der Verstorbene wird im Rahmen der Urnenbestattung zuerst in einen Sarg gebettet und dann eingeäschert. Hierbei dient das Holz als Energielieferant für die Einäscherung. Die verbleibende Asche wird in einer ausgesuchten Urne später beigesetzt. Aus diesem Grunde sind bei einer Feuerbestattung immer ein Sarg und eine Urne erforderlich.

Das Wahl- und Reihengrab für Sarg- und Urnenbestattungen muss von demjenigen, der als Nutzungsberechtigter in der Graburkunde steht, gepflegt werden. Dies sind in der Regel die nächsten Angehörigen. Sollte eine Instandhaltung der Grabstätte innerhalb der Familie nicht möglich sein, gibt es die Dauergrabpflege.

Grundsätzlich dürfen Sie dem Verstorbenen kleine Erinnerungsstücke auf seine letzte Reise mitgeben. Hierzu gehören z. B. Fotos, Briefe, Blumen, Schmuck oder auch ein Kleidungsstück. Für die Trauerbewältigung ist dies ein hilfreiches Ritual.

Große Gegenstände aus Plastik, Glas oder Metall sollten möglichst vermieden oder nur nach vorheriger Rücksprache beigelegt werden.

Damit Sie sicher sein können, dass Ihre Wünsche in Bezug auf die Gestaltung Ihrer eigenen Beisetzung und der Trauerfeier später zuverlässig umgesetzt werden. Durch Ihre Verfügungen entlasten Sie Ihre Familie im Sterbefall und sorgen außerdem für eine finanzielle Sicherheit.

Jede Person kann auf See beigesetzt werden. Einer Seebestattung geht die Einäscherung des Verstorbenen voraus. Auf See wird die Asche in einer wasserlöslichen Urne beigesetzt. Die Beisetzung kann mit oder ohne Angehörige erfolgen.

In Deutschland ist dies nicht zulässig, da eine Aschenteilung verboten ist. Wer aus der Asche einen Diamanten https://www.algordanza.com/de/ fertigen lassen möchte, muss diesen im Ausland produzieren lassen.

Nach Ablauf der Ruhezeit bzw. der Nutzungszeit wird davon ausgegangen, dass sich die Überreste des Verstorbenen vollkommen zersetzt haben. Allerdings ist dies nicht immer der Fall. Wenn sich noch Überreste in einer abgelaufenen Grabstelle befinden sollten, werden diese beim Aushub für eine neue Beisetzung in derselben Grabstätte tiefer wieder beigesetzt.

Bestattungen können oftmals teurer sein als gedacht. Um für diese Kosten vorzusorgen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zur Finanzierung
wird häufig eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen, ein Sparbuch, das nur für den Zweck der Bestattung gedacht ist, angelegt oder ein bestimmter Betrag auf ein Treuhandkonto eingezahlt.

Die Frage, ob die komplette oder auch die richtige Asche ausgehändigt wurde, wird oft gestellt. Durch die modernen Kremationsverfahren ist sichergestellt, dass die komplette Asche übergeben wird.

Man sollte einem Kind auf jeden Fall die Möglichkeit geben, selbst zu entscheiden, ob es sich von der verstorbenen Person verabschieden möchte. Dies ist für das Kind ein großer Schritt zur Trauerbewältigung. Allerdings sollte man das Kind nicht dazu zwingen. Fragen des Kindes sind unter Benennung des Sachverhaltes, also ohne Umschreibungen, zu beantworten.

Särge können aus den verschiedensten Holzarten wie beispielsweise Eiche, Kiefer, Tanne, Fichte, Linde, Buche und Pappel bestehen.

Das Bestattungsgesetz von Rheinland-Pfalz bestimmt den Bestattungspflichtigen (§ 9 BestG).

Falls niemand zu ermitteln ist, der die Bestattung rechtzeitig veranlassen kann, schaltet sich das Ordnungsamt ein und veranlasst die Bestattung.

Wenn kein Geld für eine Bestattung vorhanden ist, kann laut § 74 SGB XII § 74 SGB XII ein Sozialhilfeantrag bei dem jeweiligen Sozialamt gestellt werden.

Die Bestattungsfrist ist in jedem Bundesland unterschiedlich. In Rheinland-Pfalz(§ 15 Abs. 1 BestG) beträgt diese 10 Tage. Innerhalb dieser Frist muss der Verstorbene erd- oder in einem Krematorium feuerbestattet sein.

Bei der Erdbestattung wird ein Sarg benötigt, um den Verwesungsprozess des Verstorbenen zu gewährleisten, da dieser bei vorhandenem Sauerstoff vollständig stattfinden kann.
Bei einer Feuerbestattung wird der Sarg als Energielieferant benötigt. Dieser entzündet sich selbst durch die heiße Luft im Kremationsofen. Je höher die Energiedichte des Holzes ist, desto besser ist der Kremationsvorgang.

Der Gesetzgeber (§ 15 Abs. BestG) stellt damit sicher, dass es sich nicht um einen Scheintot handelt.

Nein. Wenn die Totenstarre (rigor mortis, sicheres Zeichen des Todes) eingesetzt hat und man den Verstorbenen anziehen möchte, kann man diese lösen, indem man die Gelenke bewegt oder die Muskeln massiert. So lässt sich die Leichenstarre lösen und man kann den Verstorbenen ankleiden.

Hierfür gibt es aus unserer Sicht mehrere Gründe. Bei der Geburt kommt der Mensch mit dem Kopf voraus auf die Welt. Im Tode wird dies umgekehrt. Zu Lebzeiten geht jeder vorwärts und nicht rückwärts aus einem Gebäude. Verletzte und Kranke werden, damit diese sehen, wohin es geht, ebenfalls mit den Füßen voraus transportiert. Weiterhin ist bei Benutzung einer Treppe der Kopf der höchste Punkt des Körpers. Dies hat für den Bestatter praktische Gründe, da so ein Flüssigkeitsaustritt aus dem Mund vermieden wird. Geschichtlich war die Angst vor Wiedergängern sehr groß. Durch den Transport mit den Füßen voraus glaubte man zu verhindern, dass die Seelen den Weg zurückfinden könnten. Man wies den Verstorbenen einen anderen Weg.

Dieser Brauch will verhindern, dass die Seele, die den Körper verlässt, durch den Spiegel irritiert wird und so das Haus nicht verlassen kann. Unheil im Haus wollte so vermieden werden. Der Spiegel verdoppelt alles. Durch Verhängen wollte man einen zweiten Todesfall vermeiden. Weitere Hinweise sind hier nachzulesen.

Die Seele soll den Weg nach draußen finden und nicht im Haus als Wiedergänger gefangen bleiben. In früheren Zeiten war der Leichnam mehrere Tage zu Hause aufgebahrt, bis der Schreiner den Sarg angefertigt hatte und das Grab ausgehoben war. Durch das geöffnete Fenster wurden unangenehme Gerüche vermieden.

In der Regel nicht. Bei der Verauslagung von Fremdkosten geht es darum, den Angehörigen zu entlasten und eine Sammelrechnung zu erstellen. Werden die Fremdkosten beim Bestatter als durchlaufender Posten gebucht, liegt der Rechnung des Bestatters die Originalrechnung der Fremdkosten bei. Dies ist für die Angehörigen meist angenehmer.

Das Totenfürsorgerecht ist das Recht, jemanden zu ernennen, der sich im Falle seines Todes um die Bestattung kümmert. Dies sind in der Regel Personen, die ein besonderes Vertrauen genießen, wie bspw. der beste Freund oder die beste Freundin. Unbedingt notwendig ist dies nicht, da es im Bestattungsgesetz eine klare Regelung gibt, wer dafür verantwortlich ist, eine Bestattung zu organisieren.

Der Bestattungsvorsorgevertrag kann bei jedem Bestattungsunternehmen abgeschlossen werden, das diesen anbietet. Es empfiehlt sich, diesen schriftlich festzuhalten und sich eine Kopie des Exemplars anzufertigen. Bei einem Vergleich sollte man weniger die Kosten der Bestattung gewichten, als vielmehr seinem Bauchgefühl vertrauen. Es nutzt einem nichts, wenn man einen billigen Vertrag abgeschlossen hat, sich aber nicht sicher ist, ob alles im eigenen Todesfall so wie vereinbart gemacht wird.

Hören Sie auf Empfehlungen aus Ihrer Nachbarschaft und gehen Sie auf Beerdigungen oder Trauerfeiern. Besuchen Sie das Bestattungsunternehmen, das in die engere Wahl fällt, und vereinbaren Sie einen Beratungstermin. Meist kann man sich auch an Beurteilungen aus dem Internet orientieren.

Die Organisation einer Beerdigungist aufwendig. Hierzu ist das Abstimmen von Terminen mit verschiedensten Ämtern und anderweitig Beteiligten wie Pfarrer, Gärtnerei, Organist, Sargträgern etc. notwendig. Normalerweise überträgt man dies dem Bestattungsinstitut.

Zur Beantwortung der Frage empfehlen wir unser Video und auch einen Blick auf unsere Website.

Gedenkseiten

Kennen Sie schon unsere Gedenkseiten? Gedenkseiten sind eine zeitgemäße Ergänzung zum klassischen Trauerdruck. Sie bringen Angehörige, Freunde und Bekannte zusammen – um gemeinsam zu trauern, zu kondolieren und Erinnerungen an einen Menschen zu bewahren und zu teilen.

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